FAMRA – Das finstere Söldnerlager des Spätmittelalters

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Ränge

Ränge – Militär

Hauptmann*

Voraussetzung:

  • min. 4 Jahre am Stück in der Gruppe
  • vorher im Rang eines Offiziers
  • muss Schaukampfwaffe besitzen
  • muss Rüstungsteile besitzen, die entweder Brust, Rücken oder Kopf schützen

Offizier*

Voraussetzung:

  • 1 Jahr Offiziersaufgabe erfüllen
  • muss Schaukampfwaffe besitzen

Veteran

Voraussetzung:

  • muss 4 Jahre in der Gruppe gewesen sein (Unterbrechungen zählen nicht mit)

Söldner

Voraussetzung:

  • muss das Rekrutenjahr absolviert haben
  • Muss Kampfgrundausrüstung besitzen:
    • Kopfbedeckung
    • Handschuhe
    • festes Schuhwerk
    • Überwurf mit Wappen

Rekrut

Voraussetzung:

  • muss das Regelwerk unterschreiben
  • danach das Rekrutenjahr absolvieren

Anmerkung:

Die Ränge sowie deren Voraussetzungen bauen in Pfeilrichtung aufeinander auf. Die Hierarchie zählt nur im Rollenspiel. Es ergeben sich aus den Rängen keinerlei Befugnisse über andere.

* Der Anführer der Gruppe muss einen der beiden Ränge bekleiden und im Militär weiterwirken. Als Hauptmann kann er sich einen militärischen Wunschtitel geben.

Tross

(Wunschtitel)

Voraussetzung:

  • Muss das Regelwerk unterschreiben

Der Tross unterliegt keinem Rängesystem. Die Trossleute können sich nach gutdünken selber Titel geben und sich themengerechte Rollen zuweisen. Es kann jederzeit zwischen Tross und Militär gewechselt werden. Zeit, die im Tross verbracht wird, wird bei einem Wechsel ins Militär ohne Abzug angerechnet. Mitglieder, die eine Offiziersaufgabe ausüben, können dies auch „vom Tross aus“ erledigen, ebenso können Neumitglieder ihr Rekrutenjahr im Tross absolvieren. Der Tross unterliegt keiner Kleiderordnung. Ein Wappen ist wünschenswert, aber nicht Pflicht. Kein Militärmitglied ist dem Tross übergestellt und umgekehrt!

Besucher

Voraussetzung:

  • 20 Euronen Marktbeitrag in die Kasse entrichten
  • Muss sich um Schlafgelegenheit kümmern
  • Darf nicht mehr als 3 Märkte pro Saison als Gast mitreisen

Als Besucher werden jene bezeichnet, die ein Interesse an einer Mitgliedschaft bei FAMRA bekunden. Die 3 Wochenenden sollen dem Intressenten dienlich sein, die Gruppe und das Lagerleben kennenzulernen.

Ein Besucher muss sich beim Hauptmann oder einer Bezugsperson aus der Gruppe min. 10 Tage vor Marktbeginn für diesen anmelden. In der Regel sind in div. Zelten Schlafmöglichkeiten vorhanden. Darum muss sich der Gast allerdings selbst kümmern. Ein Gast wird das ganze Wochenende komplett von der Gruppe verpflegt, hat natürlich freien Zugang zum Marktgelände und hat darüber hinaus keinerlei Verpflichtungen. FAMRA nimmt pro Markt bis zu 3 Gäste auf (Ausnahme: Generalprobe Calhorn und „Heimspiel“ Rastede)

Aufgaben

Anführer-Aufgaben

Der Anführer gibt den Kurs der Gruppe vor. Er ist dafür verantwortlich, die Grundidee FAMRAs zu vertreten und weiter zu entwickeln. Hierfür kann er die Unterstützung der Gruppe einfordern.

Er ist die Bezugsperson für den Veranstalter. Mit ihm spricht er ggf. Koordinationen für die Veranstaltung ab, stets darauf bedacht, sowohl die Wünsche des Veranstalters und die seiner Gruppe zu respektieren und bei Reibungspunkten zu vermitteln.

Er ist Organisator für Gruppenaktionen, wie die Saison selbst, außersaisonale Treffen und Aufgabenverteilungen außerhalb eines Marktes. Er besorgt die Aufträge (Märkte) und kümmert sich um neue Veranstalterkontakte.

Bei rechtlichen Dingen ist der Anführer der Hauptverantwortliche. Verträge oder Abmachungen unterschreibt er alleine als Privatperson. Deshalb hat er das Recht, intern die Gruppe zum Erfüllen ihres Teils des jeweiligen Vertrages anzuhalten. Hierbei achtet der Anführer darauf (durch Vor-Absprachen), dass dies für die Gruppe auch möglich und zumutbar ist.

FAMRA ist eine Demokratie. Deshalb wird vieles in der Gruppe abgestimmt. Nur der Anführer ist befugt, solche Abstimmungen jederzeit abzuhalten. Auch hier hat er die Wünsche nach Abstimmungen zu respektieren, aber auch unsinnige Abstimmungsvorschläge zu unterbinden.

Offiziers-Aufgaben

Die Offiziersaufgaben dienen stets dem verbesserten Gruppenleben und wirken sich direkt auf den Markt aus. Die Aufgaben selber werden zum Großteil auf dem Markt erledigt und nur zum geringen Teil außerhalb der Saison. Die Offiziersaufgabe kann von einem Offiziersanwärter der Gruppe vorgeschlagen werden. Ist die Aufgabe und deren Umgang für die Gruppe ansprechend und sinnig, so kann der Anwärter diese Aufgabe ausführen. Er befindet sich ab diesem Moment im Offiziersjahr und ist Offiziersanwärter, behält aber für dieses Jahr seinen Söldner bzw. Veteranen-Rang. Rekruten können im Rekrutenjahr nicht auch noch ein Offiziersjahr absolvieren.

Hat der Anwärter die Aufgabe ein Kalenderjahr gut erfüllt, so wird er in den Rang eines Offiziers erhoben. Er kann sich gemäß seinem Tätigkeitsfeld einen Wunschtitel geben, wie z.B. „Fuhrmann“ (für Logistik) oder „Versorger“ (für Gruppenversorgung durch Lebensmittel und deren Zubereitung). Innerhalb dieser Aufgabe hat der Offizier Weisungsbefugnis, da sich die Tätigkeiten nicht innerhalb eines Rollenspiels abspielen. So kann ein Versorger z.B. andere Lagerteilnehmer zum kochen Helfen einteilen, solange dies in einem vernünftigen Ton und unter Beachtung der allg. Umstände geschieht. Der Offizier ist nicht aufgrund seines Ranges befugt, niedrigere Ränge oder Trossleute zur Arbeit anzuhalten. Bei Mißbrauch des Ranges oder auch nicht genügender Kompetenz kann eine Degradierung durch einen Gruppenentscheid ausgesprochen werden.

Heim-Aufgaben

Diese Aufgaben können von jedem übernommen werden und dienen zur allgemeinen Verbesserung der Gruppe. Diese Tätigkeiten werden meist von zu Hause und saisonunabhängig ausgeübt. Sie werden nur zu einem geringen Teil auf dem Markt selbst ausgeübt. Die Wahl der Tätigkeit sowie deren Ausführung bestimmt ganz der Freiwillige, der die Tätigkeit auch ins Gespräch gebracht hat, natürlich nur, solange die Gruppe auch einen Nutzen daraus zieht.

Persönliche Kompetenzen in verschiedenen Bereichen sollten bei der Wahl der Aufgabe bedacht werden. So kann ein Söldner, der z.B. sehr gut fotografieren kann und auch die Ausrüstung dazu besitzt, sich eben diese Aufgabe zur Heim-Aufgabe machen, indem er als „Foto-Beauftragter“ das Bildmaterial von FAMRA verwaltet bzw. erweitert. Ebenso kann ein kaufmännisch Versierter die FAMRA-Kasse übernehmen oder ein Programmierer die Homepage-Programmierung in die Hand nehmen, so wie es auch zur Zeit der Fall ist. Heim-Aufgaben sind stets freiwilliger Natur. Sie helfen, das Gruppenleben sowie das Organisieren außerhalb der Saison zu verbessern bzw. zu erleichtern. Mitglieder haben in diesen Bereich Weisungsbefugnis und sind Ansprechpartner. So ist z.B. der Kassenwart für das Eintreiben der Mitgliederbeiträge verantwortlich und in Finanzangelegenheiten der Ansprechpartner.